Herzlich willkommen
auf unserer Seite für die Ausbildung Systemische Beratung/Therapie.

Gerne informieren wir Sie ausführlich über die Ausbildungsinhalte und darüber hinaus rund um das Therapieverfahren "Systemische Therapie". Schauen Sie sich in Ruhe um und prüfen Sie, ob unser
Angebot Ihren Vorstellungen entspricht. Wir freuen uns auf Sie.


Was ist Systemische Beratung/systemische Therapie?

Aus systemischer Sicht werden Störungen und Symptome nicht als ein persönliches Merkmal angesehen. Vielmehr werden sie als Teil einer störend oder gestört erlebten Interaktion angesehen, an der eine oder mehrere Personen so sehr leiden, dass ihnen Krankheitswert zugeschrieben wird.

Wie jede Psychotherapie spielt sich auch systemische Psychotherapie nur auf der Ebene der Kommuni-kation ab – Kommunikation zwischen Patient und Therapeut oder bei Mehrpersonentherapie auch zwischen weiteren Menschen. Wie jede Psychotherapie geht sie davon aus, dass veränderte Kommunikation Veränderungen im psychischen und biologischen System zwar nicht unmittelbar umsteuern, aber doch in einer positiven Weise anzuregen vermag.


Grundhaltung der Systemische Beratung/Therapie

Der Klient ist „der Experte“. Bei der Systemischen Beratung gehen wir davon aus, dass jeder Mensch eigene Lösungen entwickeln kann. Die Haltung der systemisch denkenden Berater bzw. systemisch denkenden Beraterinnen ist geprägt von Empathie, Wertschätzung, Allparteilichkeit, Respekt und Neugier.


Therapieverlauf der Systemische Beratung/systemischen Therapie

Die Systemische Therapie wird auch langfristige Kurzzeittherapie genannt. Im Durchschnitt sind es
ca. 10 bis 12 Sitzungen, die meist im vierwöchigen Rhythmus stattfinden.


Setting im Beratungs-/Therapiegespräch

Die Systemischen Techniken können im Beratungsgespräch bei Einzelpersonen, Paaren und insbesondere Familien angewendet werden. Ein weiteres Feld sind Organisationen im beruflichen Kontext.


Anwendbarkeit der Systemischen Beratung/Therapie

Ein großer Vorteil der Systemischen Arbeit ist, dass sie kaum Grenzen kennt. Von einfachen Krisen,
wie z.B. der Unfähigkeit die richtige Entscheidung zu treffen, bis zu psychiatrischen Krankheitsbildern. Kontraindiziert sind psychische Störungen, die Wahrnehmungsstörungen, Ich-Störungen, Orientierungs-störungen, Bewusstseinsstörungen oder inhaltliche Denkstörungen betreffen. Bei Klienten, die diese Störungen aufweisen, kann die Beratung der Familienangehörigen von Vorteil sein.


Der Unterschied zwischen Beratung und Therapie

Grundsätzlich sind die Grenzen zwischen Systemischer Beratung und Systemischer Therapie oft fließend.
Die Beratung deckt eher den präventiven Bereich ab. Sie kann durch gezielte Hinführung zu Lösungen Hilfestellung leisten. Wenn sich herausstellt, dass eine psychische Störung mit Krankheitswert vorliegt,
dann ist eher eine heilende Maßnahme indiziert und je nach Berufsstand eine Weiterleitung an Mediziner, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker Psychotherapie erforderlich. Hier beginnt die Therapie.